Osteoporose früh erkennen. Knochenbrüchen vorbeugen.

Osteoporose entwickelt sich häufig schleichend und bleibt lange unbemerkt. Viele Betroffene bemerken die Erkrankung erst, wenn es zu einem Knochenbruch kommt. Mit einer Knochendichtemessung, auch DXA Messung genannt, kann eine verminderte Knochendichte frühzeitig erkannt und das persönliche Risiko besser eingeschätzt werden.

Die Untersuchung ist besonders wichtig, wenn Risikofaktoren für Osteoporose vorliegen. Ziel ist es, rechtzeitig vorzubeugen, eine passende Behandlung einzuleiten und das Risiko für Knochenbrüche zu senken.

Was wird bei der Knochendichtemessung untersucht?

Bei der DXA Messung wird die Knochendichte an bestimmten Körperregionen gemessen, häufig an der Lendenwirbelsäule und an der Hüfte. Diese Werte geben Hinweise darauf, ob eine normale Knochendichte, eine verminderte Knochendichte oder eine Osteoporose vorliegt.

  • Die Ergebnisse helfen dabei, das individuelle Frakturrisiko besser einzuschätzen und die weitere Behandlung gezielt zu planen.

Wann ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Eine Knochendichtemessung kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Frauen nach den Wechseljahren
  • familiärer Vorbelastung für Osteoporose
  • Knochenbrüchen nach geringem Sturz oder ohne größeren Unfall
  • langjähriger Cortison Einnahme
  • chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • Untergewicht oder starkem Gewichtsverlust
  • Bewegungsmangel oder längerer Immobilisation
  • bestimmten hormonellen Störungen
  • Rauchen oder regelmäßig erhöhtem Alkoholkonsum
  • Verlaufskontrolle bei bereits bekannter Osteoporose
  • Kontrolle des Therapieerfolgs unter Osteoporose Behandlung

Der Vorteil: Risiko erkennen, bevor es zum Bruch kommt

Osteoporose verursacht oft lange keine Schmerzen. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnostik besonders wichtig. Die Knochendichtemessung kann helfen, ein erhöhtes Risiko zu erkennen, bevor es zu einem Knochenbruch kommt.

So können vorbeugende Maßnahmen rechtzeitig begonnen werden. Dazu gehören je nach Befund Bewegung, Krafttraining, Sturzprophylaxe, Ernährung, Vitamin D und Calcium Versorgung sowie gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie.

Individuelle Therapieplanung

Nach der Messung besprechen wir die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen. Dabei betrachten wir nicht nur den Messwert, sondern auch Ihre persönliche Situation: Alter, Vorerkrankungen, Medikamente, frühere Knochenbrüche, familiäre Risiken und Ihren Alltag.

Auf dieser Grundlage erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. Ziel ist es, Ihre Knochen zu stärken, Stürze zu vermeiden und das Risiko für Knochenbrüche möglichst zu reduzieren.

Verlaufskontrolle der Behandlung

Die Knochendichtemessung eignet sich auch zur Verlaufskontrolle. So kann überprüft werden, ob sich die Knochendichte stabilisiert oder verbessert und ob die eingeleiteten Maßnahmen ausreichend wirken.

Regelmäßige Kontrollen helfen, die Behandlung anzupassen und den Therapieerfolg objektiv zu beurteilen.

Unser Ziel

Ziel der Knochendichtemessung ist es, Osteoporose frühzeitig zu erkennen, das persönliche Knochenbruchrisiko besser einzuschätzen und eine passende Vorbeugung oder Behandlung einzuleiten.

Die DXA Messung ersetzt nicht die ärztliche Einschätzung. Sie ist aber ein wichtiger Baustein, um Ihr individuelles Risiko zu beurteilen und die Therapie gezielt zu steuern.